Denkmalschutz kaufen

Da der Neubau eines Hauses und der passende Baugrund heutzutage sehr teuer werden kann, sollte man sich ernsthaft überlgen, ob man nicht in ein denkmalgeschütztes Haus investiert. Je nach Geschmack, wohin der Umzug gehen soll, kann man sich ein Objekt suchen. Wer lieber auf dem Land in Ruhe und wunderschöner Idylle leben möchte, sucht sich am besten ein altes Bauernhaus oder einen Gutshof aus. Wer die Zentrumsnähe und den Trubel bevorzugt, kann sich ein altes Stadthaus heraussuchen, oder eine repräsentative Jugendstilvilla in zentraler Lage. Für den etwas ausgefalleneren Geschmack gibt es auch Gasthäuser, Mühlen, Schlösser oder sogar Leuchttürme.
Da dem Staat sehr daran gelegen ist denkmalgeschützte Gebäude zu erhalten, gibt es staatliche Förderungen und steuerliche Vorteile bei der Sanierung und Renovierung von denkmalgeschützten Gebäuden. Allerdings ist es wichtig mit der örtlichen Denkmalbehörde zusammenzuarbeiten. Da gewisse charakteristische Merkmale, wie zum Beispiel Stuck, Holzbalkone oder Erker, also der gewisse Charme eines jeden Gebäudes erhalten bleiben soll, kann man nicht einfach irgendwelche Umbauten oder Änderungen ausführen. Mit der örtlichen Behörde wird jeder Schritt bis ins Detail abgesprochen und man darf erst Anfangen, wenn die Behörde ihr OK gibt. Es wird auch darauf geachtet, welche Baumaterialen verwendet werden und ob eine Änderung sinvoll ist oder nicht. Hierdurch entsteht natürlich ein hoher schriftlicher Aufwand zwischen Behörde und Besitzer. Aber nach Fertigstellung des Baus sieht man dann, dass der ganze Aufwand sich gelohnt hat.
Besonders lukrativ wird das Sanieren eines denkmalgeschützten Objektes für Kapitalanleger. Der Umbau von, zum Beispiel, alten Lagerhallen oder leerstehenden Fabrikgebäuden zu vermietbaren Wohnungen, wird vom Staat nochmals extra gefördert. Der Investor kann seine anfallenden Sanierungskosten zwölf Jahre lang bei den Einkünften aus Verpachtung und Vermietung bei der Steuer abschreiben.

Damit so ein Projekt aber nicht schief geht, sollte man auf einige Dinge achten. Liegt das Objekt am richtigen Standort, ist die Bausubstanz noch in Ordnung, lohnt es sicht das Objekt zu sanieren, wird das Vorhaben von der Bank finanziert, hilft die örtliche Denkmalbehörde mit, stehen Ausgaben und Ertrag in vernünftiger Relation und werde ich mit diesem denkmalgeschützten Objekt glücklich?
Damit keine Fehler unterlaufen, wie zum Beispiel man baut etwas, wo die Behörde hinterher sagt, dass mus wieder abgerissen werden, oder das geht bei der Steuer so nicht durch, sollte man sich mit fachkundigen Initiatoren und erfahren Bauträgern in Verbindung setzten und gegebenenfalls Zusammenarbeiten.

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